Toscanità

Toscanità steht für die hervorragende Qualität eines Gebiets, in dem schon immer die traditionsreiche Vergangenheit mit Innovation und Suche nach Qualität kombiniert wird. Der großzügige Landstrich der Toskana, nach dem die Marke benannt ist, ist eine Wiege der Kultur und Kunst. Auch mit den Lebensmittelprodukten, die mit althergebrachten Kenntnissen verarbeitet werden, wird ein Schatz bewahrt, der unter anderem außergewöhnliche Pasta entstehen lässt. Die Aromen und der Geschmack sind Beleg für die Leidenschaft, mit der diese Produkte hergestellt werden, auf der Suche nach einer Natürlichkeit, die über den bloßen Schein hinausgeht und das Wesen der Dinge erreicht.
Das ist Toscanità, ein modernes Unternehmen, das die guten Dinge einer ruhmreichen Vergangenheit in die Gegenwart bringt. Dabei ist nicht der Zufall bestimmend, sondern die Produktion zeichnet sich durch Kenntnisse und Fähigkeiten aus.
Bis in die Nachkriegsjahre war es normal, dass die Hausfrauen ihre Pasta noch selber zubereiteten, die dann dampfend mit köstlichen Saucen auf den Tisch der Familie kam. Ab den 1960er Jahren führten die gesellschaftlichen Veränderungen dann auch zur Änderung der Ernährungsgewohnheiten, und man begann, bereits fertige Lebensmittel zu kaufen. Zu jener Zeit entstand im Valdichiana in der Nähe von Siena ein kleiner Handwerksbetrieb, der die Erfahrungen und geheime Familienrezepte nutzte, um Brot und frische Pasta herzustellen, vor allem die für die Region typischen Tortelli und Pici.
Alte Pastasorten, die mit einer kulinarischen Tradition verbunden sind, die auch kulturelle Einflüsse hatte: Die Tortelli, auch Ravioli genannt, finden sich bereits bei Boccaccio in seinem Decamerone, der in einer Novelle vom Schlaraffenland erzählt, in dem „Menschen stehen, die nichts anderes herstellten als Makkaroni und Ravioli“; oder in einem Sonett von Antonio Pucci, das von Frauen erzählt, die „Eier und Käse verkaufen / um Aufläufe und Torten herzustellen / und Ravioli und andere Beilagen“. Die Pici gehen wahrscheinlich auf die Etrusker zurück, und es scheint, als ob sie auf einem Fresko im Leopardengrab in Tarquinia dargestellt sind.
Die kleine Werkstatt produzierte ausgezeichnete frische Pasta, wirklich wie hausgemacht. Das Geschäft wurde im Laufe der Jahre stark ausgeweitet und das Unternehmen zieht im Jahr 1979 mit der Marke Belverde nach Monteriggioni um. Auch die Unternehmensstruktur ändert sich im Laufe der Zeit. Die Gesellschaft wird von der Familie Bigazzi übernommen, die seit über 50 Jahren Erfahrung in der Lebensmittelbranche hat. Das neue Management vergisst dabei nicht die Leidenschaft, mit der das Unternehmen in den 1960er Jahren gegründet wurde, sondern nimmt diese als Herausforderung an.
Der Betrieb zieht in den Ortsteil „Il Casone“ von Monteriggioni, wo die Marke „Arte Pasta Senese“ entsteht. Hier wird eine Produktionsstätte mit ca. 4000 Quadratmetern errichtet, um die Qualität der Produktion zu verbessern und ehrgeizigere und konkrete Ziele anzugehen. Und so entsteht „Toscanità“.
Eine Marke (Toscanità), die den ganzen Stolz ausdrückt, eine Region mit ihren Spitzenleistungen zu repräsentieren. Insbesondere die Pasta in ihren zahlreichen Formen, die mit ihrem Geschmack und ihrer Natürlichkeit das Wesen dieser einzigartigen Region ausdrücken.